Die Doofen Drei

June 22, 2014 at 10:25 pm

Drei Filme, die zum Teil noch im Kino laufen – das aber eigentlich nicht verdient haben!

 

Transcendence (Regie: Wally Pfister)

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Johnny Depp scheint seit ein paar Jahren keine Lust mehr zu haben und kein Film zeigt das so gut wie „Transcendence“. Hier muss er nur ein paar Minuten lang vor der Kamera stehen, sterben und als eine Computersimulation wiederauferstehen.
Was in der Theorie nach einem coolen Sci-Fi-Film klingt, wird durch ein lahmes (und löcheriges) Script und Wally Pfisters schön-aussehende, aber uninspirierte Regie zu einem lächerlichen Schnarchfest. Rebecca Hall und Morgan Freeman können da auch nix retten.

Bessere Filme dieser Art:
Colossus: The Forbin Project (1970)
Phase IV (1974)
Westworld (1973)

 

A Million Ways to Die in The West (Regie: Seth MacFarlane)

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Schon der Vorspann dieser Komödie ist nur eine langweilige Aneinanderreihung von tausendmal gesehenen Landschaftsaufnahmen, ohne erzählerische Funktion und leitet damit eine innovationsfreie Handlung ein, die nie Gefahr läuft, dem Zuschauer irgendwelche Überraschungen vorsetzen zu müssen. Regisseur McFarlane spielt die Hauptrolle des Wild-West-Losers gleich selbst und begeht damit einen von vielen Fehlern, die den Film zu einem unausgereiften Mischmasch verkommen lassen. Comedy und Western zu mixen ist ja keine schlechte Idee, aber fast alle Gags gab’s schon im Trailer und wenn eine Szene nicht lustig geschrieben ist, kann man da auch nicht mit Fäkalhumor drüber weg täuschen.

Bessere Filme dieser Art:
Back to The Future 3 (1989)
City Slickers (1991)
Rango (2011)

 

Sabotage (Regie: David Ayer)

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Arnold schafft einfach kein richtiges Comeback. Obwohl ihm hier ein paar gute Schauspieler zur Seite stehen (Sam Worthington, Terrence Howard, Olivia Williams!), täuscht das nicht über eine verworrene, unausgegorene Handlung hinweg. Die Idee, aus Drogenkämpfern fehlbare Helden zu machen, ist ehrenwert, wird durch ein Zehn-Kleine-Negerlein-Prinzip aber nicht besonders spannend inszeniert. Zumal die finale Auflösung irgendwie unbefriedigender wirkt, als die fragwürdige Entscheidung, den Film so schlecht zu filmen, dass er auf TV-Niveau sinkt.

Bessere Filme dieser Art:
Aliens (1986)
Predator (1987)
End of Watch (2012) – Vom selben Regisseur!