Golden Age of Insect Aviation: The Great Grasshoppers – Kurzfilm

January 28, 2014 at 12:24 am

Ein 10sec-Kurzfilm!

Golden Age of Insect Aviation: The Great Grasshoppers from Wayne Unten on Vimeo.

The Zero Theorem (2013) – Trailer

January 27, 2014 at 9:51 pm

Terry Gilliams neuer Film mit Christoph Waltz. Der Film hat noch keinen deutschen Startermin. Gilliam hat mal sehr interessante Filme gemacht: Jabberwocky, Time Bamdits, Brazil, 12 Monkeys. Aber er hat auch einfach nur komisches Zeug produziert: The Adventures of Baron Munchhausen, Tideland, The Imaginarium of Doctor Parnassus. Ich befürchte der Neue wird eher in letzte Kategorie fallen. Da warte ich doch lieber auf die angekündigte Wiedervereinigung von Monty Python.

Maleficent (2014) – Trailer 2

January 27, 2014 at 9:14 am

Der neue Trailer sieht schon sehr viel besser aus, auch wenn das trotzdem noch alles an Jack The Giant Slayer und Alice in Wonderland erinnert.

Maleficent (2014) – Trailer {UPDATE}

January 21, 2014 at 5:01 pm

UPDATE: Der Link ist inzwischen nicht mehr verfügbar.

 

http://www.youtube.com/watch?v=NG5786fjozY

Angelina Jolie als böse Fee “Malefiz” (oder wird man den englischen Namen beibehalten?), die in der Live-Adaption von Disneys Dornröschen spielt. Das könnte ein Desaster á la Alice in Wonderland werden. Elle Fanning und Sharlto Copley lassen auf Besseres hoffen.

Das Erstaunliche Lebens des Walter Mitty (2014) – Kritik

January 20, 2014 at 8:25 pm

mitty_schlank

The Secret Life of Walter Mitty, Regie: Ben Stiller, 114 min, USA 2014

6Sterne

Kurz:
Walter Mitty (Ben Stiller) ist langjähriger Angestellter im Fotoarchiv des TIME-Magazines und Tagträumer. Als die Einstellung der Zeitschrift bevorsteht, macht er sich auf den Weg, das letzte Negativ eines Starfotografen (Sean Penn) zu finden und lernt dabei nicht nur die Welt sondern seinen eigenen Mut kennen.
Stiller führte auch Regie bei diesem ambitionierten Werk, das zwar gute Unterhaltung bietet, letztlich aber vorhersehbar und wenig originell daherkommt.

Lang (SPOILER):
Walter Mitty versauert ein wenig im TIME-Magazin-Fotoarchiv. Und so stört ihn die bevorstehende Schließung der Zeitschrift weniger, als die Tatsache, ein wichtiges Negativ verloren zu haben, dass Starfotograf Sean O’Connell ihm schickte. Da das Foto auf den Titel der letzten Ausgabe kommen soll, versucht Walter, Sean zu finden und reist dafür nach Grönland, Island und schließlich sogar Afghanistan. Es passiert noch mehr im Film; so wird er vom Abwickler der Schließung (Adam Scott) drangsaliert, versucht per Internetdating seiner Kollegin (Kristen Wiig) näher zu kommen und kümmert sich um seine alte Mutter (Shirley MacLaine). Aber irgendwie ist der Inhalt des Films egal.

Es ist nicht so, als wäre Das ungewöhnliche Leben… ein schlechter Film. Er ist sogar ein ganz guter Unterhaltungsfilm. Die Zeit vergeht wie im Flug, es gibt lustige Traumsequenzen, wunderschöne Landschaftsaufnahmen und eine kleine Love-Story. Trotzdem will der Funken nicht so recht überspringen.

Ein Problem des Films ist: Ben Stiller, der Schauspieler. Er ist leider völlig fehlbesetzt. Seine Figur des Walter ist eine Mischung aus grauer Maus und Psycho, seine Transformation zum Weltenbummler nie ganz überzeugend. Die Tagträumereien sind mal zu groß, mal zu klein, mal völlig absurd (die Benjamin-Button-Szene!). Er wird offensichtlich genug respektiert, dass er der Liebling eines Starfotografen ist, hat eine liebende Mutter und Schwester, wird von seinem Schwarm Cheryl nicht zurückgewiesen und hat genug Geld angespart, um eine kleine Weltreise zu machen. Und trotzdem sollen wir glauben, sein Leben wäre schlecht? Weil er noch nie gereist ist? Oder weil der Abwickler für die Schließung des Magazins so ein Arsch zu ihm ist? Ja was denn nun?

Es hilft natürlich nicht, dass Walter in einem 08/15-Film agieren muss. Wir wissen von Anfang an, dass er aus seinem Alltag ausbrechen wird. Deshalb geht man ja in den Film. Aber, dass es so schnell passiert, dass die Hürden, die er nehmen muss, quasi keine sind. Dass eine kleine Träumerei ausreicht, ihn in einen Helikopter springen zu lassen und dass am Ende seiner Reise endlich der Mut da ist, um dem Chef mal gehörig die Meinung zu sagen. Das ist alles viel zu sehr Old-Hollywood. Vor zwanzig Jahren hätte der Film vielleicht etwas Magisches gehabt. Aber heute kommt die Geschichte rüber, wie eine durchgeplante Butterfahrt. Wer zweifelt denn, dass Walter aus dem Archiv ausbrechen und in die Welt gehen wird? Wer zweifelt, dass er das Mädchen am Ende kriegt? Wer weiß denn nicht, was auf dem letzten Negativ drauf ist? Ehrlich, die Enthüllung des Bildes war nicht etwa spannend, weil man sich fragte, was wohl drauf ist, sondern weil man sich fragte, ob Hollywood hier endlich mal einen anderen Weg gehen würde. Aber nein, natürlich stellt sich am Ende die symbolische Suche nach dem Selbst auch auf der visuellen Ebene dar.

Ja, bei so was kommt gern mal ein Feel-Good-Film raus und ich will mein Geld an der Kinokasse auch gar nicht zurück. Dafür ist der Film zu gut gemacht. Aber gut gemacht, gut gemeint und gut geworden, sind doch verschiedene Dinge.

Nicht mein Tag – Kritik

January 17, 2014 at 4:44 pm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Peter Thorwarth, 110 min, Deutschland 2014

6Sterne

Kurz:
Nettes Roadmovie mit einem Bankräuber, der einen Angestellten als Geisel nimmt, damit er sich sein Traumauto kaufen kann. Mit dünnem Axel Stein und fluchendem Moritz Bleibtreu. Ein paar Lacher, ein bisschen Gangster, sogar ganz gute Action, aber dafür kann man auch auf die DVD warten.
Peter Thorwarths vierter Film kommt nicht an Bang Boom Bang ran, ist aber besser als Goldene Zeiten.

Lang (SPOILER):
Der gelangweilte Bankangestellte Till (Stein) lehnt einen Autokredit für einen Ford Mustang ab, den sich ein fluchender Kunde (Bleibtreu) so gern kaufen würde. Der Möchtegernrennfahrer entpuppt sich am Tag darauf als Bankräuber „Nappo“, der Till kurzerhand zur Geisel  macht. Till wird im Kofferraum eingesperrt und muss mit seiner Gitarre für Musik im Versteck sorgen, schließlich kommt es tatsächlich zum Mustang-Kauf und Nappo lässt den Familienvater wieder gehen. Der jedoch findet Gefallen am Gangsterleben und steigt zurück in die Karre, nachdem er seine Frau bei einem (vermeintlichen) Ehebruch erwischt. Genau die richtigen Voraussetzungen, um nach Amsterdam zu fahren und ein krummes Geschäft mit ein paar Albanern zu machen.

Die Handlung ist eigentlich damit durch. Aber darum geht es ja kaum bei diesem vierten Film von Peter Thorwarth. Man will ein bisschen Pulp Fiction nach Deutschland bringen. Auch mal einen Gangster-Film machen. Kleinkriminelle den Normalos gegenüberstellen und damit ein paar Lacher provozieren. Das funktionierte bei Thorwarths Erstlingswerk Bang Boom Bang grandios, wirkt aber bei Nicht mein Tag doch recht aufgesetzt, was auch daran liegen kann, dass das Drehbuch auf einem Roman von Ralf Husmann basiert. Ein bisschen wirkt die Handlung wie Malen-nach-Zahlen. Husmann hat sich ja schon als The Office-Plagiator hervorgetan, der bis heute seine Serie Stromberg als Eigenkreation ansieht (obwohl seit der zweitel Staffel das Original im Abspann aufgeführt werden muss). Also lastet der Originalitäts-Faktor auf Thorwarths Schultern.

Tatsächlich ist aber einer der größten Schwachpunkte der Unna-Trilogie geschuldet, denn sämtliche Zitate und Seitenhiebe auf frühere Filme (eigentlich nur Bang Boom Bang) wirken völlig fehl am Platz. Sei es das Nummernschild des Mustangs (von Keek’s Karre geklaut), Ralf Richters Gastauftritt (nebst „Mann, doh!“-Zitat), eine Szene mit Christian Kahrmann als Mark Kampmann, oder das ganz Schlimme „Wieder so ein todsicheres Ding“ auf dem Plakat des Films. Denn wo die Vorgänger noch authentisch wirkten, hat man mit Nicht mein Tag einen „echten“ Film vor sich, also ein rein fiktives Gebilde, dem leider Flair und Lokalkolorit fehlen.

Die Darsteller versuchen also ihr Bestes, so „filmisch“ wie möglich zu wirken. Ganz gut kommt dabei Axel Stein weg, der es mit Vollbart und gefühlten 50 Kilo weniger schafft, den gelangweilten Angestellten ebenso rüberzubringen, wie den frustrierten, später besoffenen und noch später geläuterten Ehemann zu spielen. Auch Anna Maria Mühe als seine Ehefrau kommt ganz echt rüber. Moritz Bleibtreu kann anfangs nicht so richtig als fluchender Assi überzeugen (immer nur „ficken“ rufend) und wird erst in der zweiten Hälfte des Films glaubwürdig. Er ist halt der Gangster mit Herz. Seine Freundin, von Jasmin Gerat gespielt, kann sich stattdessen nicht so recht entscheiden, ob sie jetzt Dummchen oder Zicke sein will. Man nimmt ihr das Proletensein einfach nicht ab. Und das trifft dann auch auf sämtliche anderen Charaktere zu. Sei es die rumvögelnde Familienfreundin (in Drehbuchkreisen auch „Plot Device“ genannt, da sie nur eine Funktion hat, nämlich den Ball ins Rollen zu bringen). Sei es Ralf Richter als Autoschieber „Langer“, oder sein Sohn Maxwell Richter als dessen Balg „Kurzer“. Von der fiktiven Rockband „Donar“ ganz zu schweigen. Wo sind Leute wie „Schlucke“, „Ratte“, oder „Werner Kampmann“, wenn man sie braucht?

Der Film hat also weniger ausgefallene Charaktere, als man sich wünschen würde. Und die Witze sind so spärlich verteilt, dass man sich manchmal fragt, ob Thorwarth immer eine Komödie drehen wollte, oder eigentlich einen ernsten Film. Vor allem zum Ende hin wird es dann doch recht düster. Es gibt aber immerhin ein paar gute Sachen: das Kölner Navi ist der Hammer (schön bescheuert von Tom Gerhardt gesprochen), die Geburtstagsfeier in der Bank (mit schlechter Gesangseinlage), eine typisch deutsche AB-Ansage, ein paar Möpse (da sind wir ja weniger prüde als in US-Filmen) und Mark Kampmann im Porsche (selbst wenn’s fehl am Platz ist). Davon hätte ich mir sehr viel mehr gewünscht (und gerne auf einen Gastauftritt von Produzent Til Schweiger verzichtet).

Alles in allem ist Nicht mein Tag nicht schlecht. Vielleicht muss Thorwarth nach 8 Jahren Drehpause einfach wieder warm werden. Hoffen wir, dass der nächste Film etwas schneller kommt.

OSCAR 2013 – Nominierungen

January 16, 2014 at 3:06 pm

86oscars_logo

 

Dies sind die Nominierungen der Oscars 2013. Verleihung am 02.März.

Bester Film
American Hustle (13.Feb.2014)
Nebraska (16.Jan.2014)
Captain Phillips (14.Nov.2013)
Philomena (27.Feb.2014)
Dallas Buyers Club (06.Feb.2014)
12 Years a Slave (16.Jan.2014)
Gravity (03.Okt.2013)
The Wolf of Wall Street (16.Jan.2014)
Her (27.Mär.2014)

Beste Regie
David O. Russel (American Hustle)
Alfonso Cuarón (Gravity)
Alexander Payne (Nebraska)
Steve McQueen (12 Years a Slave)
Martin Scorsese (The Wolf of Wall Street)

Bester Darsteller
Christian Bale (American Hustle)
Chiwetel Ejiofor (12 Years a Slave)
Bruce Dern (Nebraska)
Matthew McConaughey (Dallas Buyers Club)
Leonardo DiCaprio (The Wolf of Wall Street)

Beste Darstellerin
Amy Adams (American Hustle)
Judi Dench (Philomena)
Cate Blanchet (Blue Jasmine)
Meryl Streep (August: Osage County)
Sandra Bullock (Gravity)

Bester Nebendarsteller
Barkhad Abdi (Captain Phillips)
Jonah Hill (The Wolf of Wall Street)
Bradley Cooper (American Hustle)
Jared Leto (Dallas Buyers Club)
Michael Fassbender (12 Years a Slave)

Beste Nebendarstellerin
Sally Hawkins (Blue Jasmine)
Julia Roberts (August: Osage County)
Jennifer Lawrence (American Hustle)
June Squibb (Nebraska)
Lupita Nyong’o (12 Years a Slave)

Beste Kamera
Philippe Le Sourd (The Grandmaster)
Emmanuel Lubezki (Gravity)
Bruno Delbonnel (Inside Llewyn Davis)
Phedon Papamichael (Nebraska)
Roger A. Deakins (Prisoners)

Visuelle Effekte
Gravity
The Hobbit: The Desolation of Smaug
Iron Man 3
The Lone Ranger
Star Trek Into Darkness

Wieder einmal sind die meisten Filme bei uns noch nicht mal gestartet! Die einzige Überraschung, die ich hier finde, ist das Fehlen von Elysium in bei den Visuellen Effekten.

Eine komplette Liste findet man hier.

Nicht mein Tag (2014) – Filmclips

January 15, 2014 at 1:42 pm

Morgen (16.01.14) kommt endlich der vierte Film von Peter Thorwarth ins Kino. Auch wenn ich den Trailer leider nicht vielversprechend finde, werde ich mir den Film doch anschauen. Einen Vorgeschmack bieten diese zwei halbwegs lustigen Clips:

Es gibt noch mehr, aber die sind leider nicht so gut. Ein bisschen nervös bin ich dann doch schon…

 

Game of Thrones (Season 4) – Trailer

January 13, 2014 at 9:51 am

Der Winter wird seit 3 Jahren angekündigt und wir haben Plusgrade! Ab 6. April kann man zumindest wieder Drachen angucken.

Weltweit Surfen – Weltweit alles sehen

January 11, 2014 at 5:04 pm

VPN-Bild

VPN (Private Access) ist einer von vielen Anbietern, die barrierefreies, quasi-anonymes Surfen erlauben. Für rund 30,00EUR im Jahr bekommt man einen Zugangscode, der den eigenen Rechner mit verschiedenen Standorten auf der Welt verbinden kann und so verschleiert, dass man in Deutschland sitzt. Aber wofür braucht man das eigentlich?

Youtube! Nachdem es sich die GEMA zur Aufgabe gemacht hat, jedes zweite Musikvideo zu sperren, kann man in Deutschland kaum internationale Musik sehen/hören. Lady Gaga kann wieder trällern (nee, ehrlich, ihre Videos sind ganz gut).

Internationale TV-Sender! Viele Sendungen laufen auf den Webseiten von NBC, ABC, BBC usw. kurz nach ihrer Fernsehausstrahlung, sind aber dem jeweiligen Ausstrahlungsland vorbehalten. Wer also Saturday Night Live Clips sehen möchte, die sonst nur von einem US-Rechner aus abrufbar sind, kann das jetzt tun.

Hulu! Hulu.com ist eine Website, in der kostenlos TV-Serien angesehen werden können. Wenn man in den USA sitzt. Mit VPN kann man jetzt auf eine Datenbank der letzten Jahre zugreifen.

Anonymität! Theoretisch surft man nur noch per „Tunnel“ also mit fremder IP-Adresse. Das bringt Anonymität und sollte sogar das „böse“ Downloaden sicher machen. Darauf würde ich aber keine Gewähr geben, da VPN die Einlog-Daten von jedem Kunden behält und per Gericht gezwungen werden könnte, die Original-IP heraus zu geben. Anonymität ist seit dem NSA-Skandal ja sowieso nicht mehr glaubwürdig.

Der Code/ das Programm ist nicht auf einen Rechner fixiert, kann also mehrfach genutzt werden. Nach einem Jahr als Kunde bei diesem Dienst, möchte ich das nicht mehr missen, auch wenn die Netzgeschwindigkeit etwas geringer als im normalen DSL-Betrieb ist.